eine dramaturgische Konzertfassung von Anita Rées Doppelbusenkarten (1929) (Konzept/Komposition: Tristan Xavier Köster)
Ein interdisziplinäres und genreübergreifendes Performance-Projekt, das verschiedene Musiktraditionen (Neue Musik/Modern Jazz) und gesprochene Wort-Rezitationen von Primärquellen in einer Musiktheatralischen/Kabarett Form mischt
Mitwirkende:
Lisa Florentine Schmalz: Gesang/Dramaturgie
https://lisaschmalz.com/
Clémence Manachère: Flöte/Soprano Saxofon https://clemencemanachere.com/
Noam Carmon: Klarinette
https://www.noamcarmon.com/
Dirk Achim-Dhonau Schlagwerk
https://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Achim_Dhonau
Cello/Komposition: Tristan Xavier Köster
https://tristanxkoester.com/
ABOUT:
Hamburg, Amburgo! Essigstadt!“ bringt die wilden, rebellischen Doppelbusenkarten von Anita Rée auf die Bühne – ein explosiver Mix aus Musik, Theater und Projektionen ihrer Kunst. Eine Sopranistin singt und interpretiert Anita Rées persönliche Briefe, begleitet von einem experimentellen Ensemble aus Jazz- und klassischen Musiker*innen. Moderne Klassik, Jazz und Kabarett verschmelzen, um Rées Stimme laut, frech und lebendig neu zu erfinden.
Die Karten, voller Humor und Gesellschaftskritik, werden im Licht des Galionensaals neu inszeniert, untermalt von Musik, die ihre Intensität und Zerbrechlichkeit einfängt. Komponist Tristan Xavier Köster haucht ihren Worten neues Leben ein – eine Hommage an eine Künstlerin mit einer freien und experimentellen Stimme, deren Avantgarde ein repressives, bröckelndes System nicht ertragen konnte.
Rées Kunst verdient Gehör, ihre Botschaft bleibt zeitlos – und diese Performance lässt sie leuchten.
Vorschau-Clips aus der Aufführung

Gefördert durch:


Meine tiefsten Dank an die Hamburger Kunsthalle, Karin Schick, Volker Lang, Birgit Staack und die Franz Wirth Stiftung.












