Hörwerk/Künstwerk 2022/2023

Im Rahmen der Ausstellung “1923: Gesichter einer Zeit
von 28. April bis 24. Sep 2023

Reflex der Verunsicherung

Countertenor Joël Vuik, Pianist Hector Docx und Komponist Tristan Xavier Köster laden Sie zu einer musikalischen Reise durch die prägenden Epochen des Hamburger Musiklebens der 1920er Jahre ein. Es werden Arien, Gedichte und Lieder verschiedener Komponisten und Dichter aufgeführt, die traditionelle Geschlechterrollen in Frage stellen.

Das Konzert markiert die Weltpremiere von Tristan Xavier Kösters Komposition “Hamburg, Amburgo! Essigstadt!”, die sich um das berüchtigte “Doppelbusenkarten”-Set von Anita Rée dreht. Die Komposition übersetzt auf kreative und genreübergreifende Weise Texte aus den Kunstwerken in Musik.

Die Veranstaltung wird von der Hamburger Kunsthalle und der Franz Wirth Gedächtnis Stiftung gesponsert.

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DUO DASEIN: Treffpunkt Metaxis

Was passiert, wenn die Genrebeschränkungen, die unsere Musikwelt in kleine Kategorien unterteilen, ignoriert werden und im Zwischenraum ein vergänglicher und blühender Vibe entsteht?

Ein hybrides genreübergreifendes Konzerterlebnis voller Freude, Grooves, Improvisation und Spontaneität.

Inspiriert von Platons Begriff „Metaxis“ oder „dazwischen,” DUO DASEIN ist ein vielseitiges Ensemble, das sich im Raum zwischen den Genres bewegt. Mit der einzigartigen Kombination zwischen den tiefen und lebendigen Klangfarben des Cellos und der überschwänglich warmen Virtuosität der Klarinette, zelebrieren Noam Carmon und Tristan Xavier Köster die Grenzpunkte zwischen Jazz, Weltmusik, Pop, und klassischer Musik. Komponist*innen, unter anderem, wie Francisca Gonzaga, Luiz Bonfá, Duke Ellington, Kurt Weill, Thelonious Monk, und George Gershwin sind zu hören.

Wir bringen Musiktraditionen aus ihren Heimatländern Nordamerika und Israel mit und lassen uns von den farbenfrohen rhythmischen Klanglandschaften Brasiliens, Nordamerikas, des Mittelmeerraums und Ost-Europas inspirieren.

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Hear the Fear 2019

HEAR THE FEAR RESONANZRAUM HAMBURG

ICH SEH VIEL MEHR, MACH ICH DIE AUGEN ZU…

Wer im Konzert sitzt und dem schönsten pianissimo nachhört, hat meist die Augen geschlossen – wer allerdings nachts alleine nach Hause geht, hat sie weit aufgerissen und erschrickt beim leisesten Rascheln von Insekten im Laub. Warum hört die Angst mit offenen Augen? Und warum dröhnt die Stille nachts am lautesten?

Vier Uraufführungen tasten sich an dem Abend mit den Stipendiaten der Hochschule für Musik und Theater und Mitgliedern der Symphoniker Hamburg durch den dunklen Resonanzraum.

Bar Avni, musikalische Leitung
Theresa von Halle, Regie
Tristan Xavier Köster, Komposition
Pia Davila, Sopran
Florian Wugk, Tenor
Gregor Müller, Schauspiel
Roman Gerber, Klarinette
Tristan Xavier Köster, Komposition
Amelie Hensel, Bühne & Kostüm
Mitglieder der Hamburger Symphoniker

Stipendiaten der Hochschule für Musik und Theater im Rahmen des Future of Orchestral Culture Fellowship

 Das Projekt wird gefördert durch das BKM und HfMT.

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Programm: 

POST POSITION by Aigerim Seilova
Septet: Oboe, 2 Clarinets, Bassoon, 2 Violins, Violoncello
WALKING by Catalina Rueda
Septet: English Horn, 2 Clarinets, Bassoon, 2 Violins, Violoncello
The PIANO TUNER by Yixuan Hu(Opera)
AWARE Concerto for Solo Clarinet and Orchestra